Das neue Familienmitglied.
Endlich, der große Tag ist da!
Heute wollen Sie das neue Familienmitglied abholen. Alles ist neu und ungewohnt für Sie. Aber auch für das Hundebaby. Denken Sie daran, aller Anfang ist schwer.
Achten Sie darauf , dass der Welpe vor der Autofahrt nichts zu fressen bekaommt, damit die erste grosse Tour etwas Positives für ihn wird (sollte er erbrechen, ist es unangenehm und lästig). Sollte er doch erbrechen, bleiben Sie ruhig. Am sinnvollsten sitzt der Welpe im Fond auf einem grossen Badetuch. Vermeiden Sie abruptes Bremsen und Beschleunigen.
Zuallererst noch einmal abchecken, ob die Grundausstattung komplett ist.
- Hundekorb oder Karton mit weicher, warmer Unterlage.
- Hundenahrung (wie sie vom Züchter gefüttert wurde)
- Fress- und Wassernapf
- Halsband und Leine
- kleine Sticks aus getrocknetem Pansen – als Belohnungshappen
- einen Noppenhandschuh zum Striegeln
- Spielzeug aus Naturmaterilien, z.B. auch ein Tennisball oder Eierkartons.
Für die ersten Nächte ist es das Bequemste, dem Welpen neben dem Bett schlafen zu lassen. Empfehlenswert ist ein hochwandiger Karton, ausgepolstert am liebsten mit einer vertraut nach dem heimatlichen Zwinger duftenden Decke…
Der Welpe kann nicht so schnell rausklettern, und Sie haben ihn gut unter Kontrolle.
Wenn das kleine Kerlchen dann nachts ganz leise weint im Schlaf, sehnsuchtsvoll nach Mutter und Geschwistern seufzt, dann ist es Ihre warme, streichelnde Hand, die ihm Trost und Liebe zugleich schenkt. Das bindet aneinander mit der angestrebten engen Zuneigung und Treue.
Außerdem merken Sie auch morgens schnell, wenn es im Karton lebendig wird, wenn es ein erstes Mal rausgehen muß. Nehmen Sie ihn, wie beschrieben, auf den Arm, um ihn schnell nach draußen auf die ausersehene Stelle zu tragen. Dort erledigt er seine Geschäftchen und dann gehts hinein zum frühstücken.
Die ersten Tage
-gedacht als Zusatzangebot zu den Hinweisen Ihres Züchters-
Sie haben sich alles genau angehört, was in der nächsten Zeit zu tun ist. Aber… vor all der freudigen Aufregung haben Sie´s bis zum Nachhausekommen längst wieder vergessen. Deshalb gibt es hier eine Kurzinformation zum Nachlesen.
Bei aller spontanen Liebe und Freude, die Ihnen der Welpe sofort entgegenbringt; Sie sind die erste große Belastung für sein noch so junges Nervenkostüm. Dieses Alleinsein ohne die Mutter, ohne den Schutz des Rudels, in der er seine feste Position hatte, das verwirrt ihn, regt ihn doch sehr auf.
Wir wollen ihn helfen, die Zeit der Neuorientierung möglichst kurz zu halten. Damit der Welpe sein neues Rudel, seine Familie kennenlernt und sich einfügen kann in den Familienverband, behalten wir ihn in den ersten Tagen nur den eigenen Familienangehörigen vor.
Der Tagesablauf wird festgelegt. Feste Zeiten zum Essen, Schlafen, Spielen sind von Anfang ebenso wichtig, wie ein Platz in Hof oder Garten.
Nach jedem Schlaf und nach dem Fressen, aber auch nach einem fröhlichem Spiel müssen Sie darauf achten, daß die Geschäftchen draußen erledigt werden. Es reicht nicht, ihn nur nach draußen zu schicken, man muß ihn auch kontrollieren. Dazu ist es nützlich, ihn stets an die gleiche Stelle zu bringen. Sonst passiert es nur alzu häufig, daß Sie zurückkehren und der Kleine macht in das Wohnzimmer auf den Teppich.
Warum nur? Draußen riecht es überall nach fremden Markierungen, also ist das ein Gebiet, was einem rangniedrigen Tier, einem Welpen, nicht zur Verfügung steht. Man ist entsetzt!.. Hatte er nicht genaug Zeit? Zeit wohl… aber er kennt noch nicht den Sinn langer Spaziergänge.
Er kennt nur seinen Platz in Hof und Garten für dieses Tun. Bedenken Sie das bitte und lernen Sie, seine Aktionen richtig zu interpretieren.
Nur alzu oft geschieht es, daß durch Übersetzungschwierigkeiten Fehlinterpretationen entstehen, die das Zusammenleben erschweren. Der Hund gibt sich stets so, wie es seine Natur verlangt. Er ist frei von Verstellungen, allerdings auch frei von Gewissen. Er sucht das friedliche Miteinander und natürlich am liebsten so, wie er es sich vorstellt. Boss möchte jeder sein!
Bleiben wir jedoch bei unserer Ansicht, daß der Boss wir selber sind. Also beginnt die Unterweisung durch uns, sowie es einem Rudelführer zusteht. Reden Sie nicht pausenlos auf den Hund ein, sondern geben Sie ihm kurze, knappe, stets wiederkehrende Worte für die einzelnen Aufforderungen. So verknüpfen sich Ihre Aufforderungen schnell mit seinen Taten und der Grundstein zu einem streßfreien und freundlichen Miteinander ist gelegt.
Beachten Sie für Ihr gesamtes Zusammenleben:
Ihr Hund kommt zu seinem Freund, wenn er zu Ihnen kommt – Freunde begrüßt man stets fröhlich und liebevoll!!!



hallo,
eigentlich bin ich nur rein zufällig auf euren blog gestoßen bin aber dann doch hängen geblieben und habe mir ein paar interessante Artikel durchgelesen. Diesen hier habe ich mit Wohlwollen gelesen, weil dort sehr interessante Aspekte drin stehen, die ich vorher noch nicht gewusst habe, werde diesem Blog gleich mal meinen Eltern empfehlen. Die haben sich nämlich gerade einen Welpen angeschafft, und wissen bestimmt noch nicht alles. Werd sicherlich nochmal öfters vorbei schauen.
LG, Denise
Hallo,
euer Artikel zu den ersten Tagen mit einem Hundewelpenist wirklich Gold wert. Da ich in zwei Tagen meinen kleinen Labrador vom Züchter abhole, bin ich euch umso dankbarer für diese Aufstellung.
Klasse!
Anja
Interessante Info.
Unser Hund “Poldy” ist schon etwas älter und mag Autofahrten.
Igor
Hallo,
während des Durchstreifen des Netzes ist mir Dein Blog aufgefallen. Nicht nur dieser Artikel, sondern auch die anderen Beiträge machen einen positiven Eindruck.
Ich gebe zu, mein Beitrag passt nicht ganz zu Deinem Blog-Eintrag, aber ich wollte Dich fragen, ob Du Dein Blog nicht bei http://www.seducy.de (Blogverzeichnis) eintragen möchtest. Mein Blogverzeichnis legt auf Qualitativ hochwertige Blogs wert. Daher würde Dein Blog gut in das Gesamt-Bild des Verzeichnisses passen. Es ist möglich auch einen RSS-Feed einzutragen, natürlich aber keine Pflicht. Durch den Eintrag eines RSS-Feeds hättest Du jedoch den Vorteil, dass ein Ausschnitt Deiner letzten Artikel auf der Titel-Seite mit einem direkten Link zu Deinem Blog erscheinen würde. Bei einem Google-Page-Rank von derzeit 4, würde das für Dich auch einige Vorteile bieten. Ein Backlink ist keine Pflicht, würde mich aber natürlich freuen.
Ich hoffe mein Kommentar ist in Deinem Blog willkommen, obwohl es der Diskussion um Deinen Artikel nicht wirklich hilfreich ist
Seducy