Es hat sich gezeigt, dass durch Halsbänder bzw. den über sie auf den Hals einwirkenden Leinenruck erhebliche Verletzungen im Kehlkopf- und Halswirbelsäulenbereich entstehen können!
Wollen wir wirklich, dass der Hund nur aus Angst “funktioniert”? Wollen wir wirklich Verletzungen riskieren? Wäre eine – auch hier – gewaltfreie Erziehung ohne diese Gefahren nicht wünschenswert?
Mit Hilfe eines Brustgeschirres haben wir die Möglichkeit, die Einwirkungen auf den Hals des Hundes zu vermeiden. Damit ersparen wir dem Hund Schmerzen und soziale Missverständnisse und laufen nicht Gefahr, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder sogar Schädigungen am Hals zu verursachen.
Das Brustgeschirr muss gut sitzen, soll nicht zu locker aber natürlich auch nicht zu fest angezogen sein. Achten Sie unbedingt darauf, dass es am Rücken einen Steg hat – es gibt auch welche, die dort zusammengenietet sind. Diese sind unbrauchbar, da sie in den Achseln reizen und schmerzhaft auf die Schultergelenke einwirken können.
Probieren Sie es einfach mal aus – vielleicht können Sie sich ein Geschirr “zur Probe” ausleihen? Manche Hundebedarfs-Geschäfte bieten diesen Service an. Die Erfahrung zeigt, dass die Geschirre von Hunden gern getragen werden und das Ziehen schlagartig weniger wird. Die Kommunikation zwischen Hund und Mensch ist besser herzustellen, der Hund ohne jegliche Gewalteinwirkung viel besser zu führen.
Ein Hund will normalerweise seinem Rudelführer gefallen und gehorcht daher auch ohne Zwangsmaßnahmen.
Die Kunst ist, ihm von Anfang an klare Signale zu geben, die sich nicht ändern
Mit den Halsbändern ist sicherlich zu spielen. Da sind schon viele gefährliche Dinge passiert.